Didaktik

 

 

Didaktik des Werk- und Technikunterrichts

 

Hier sollen Vorschläge und Hinweise zur didaktisch-methodischen Gestaltung der technischen Unterrichtsfächer, wie Werk- und Technikunterricht, unterbreitet werden.

 

Wie in jedem anderen Schulfach sollen alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten,

  • sich Wissen und Kenntnisse über die sie umgebende sowie historische "Technikwelt", einschließlich der damit verbundenen Prozesse, anzueignen;
  • technische Fähigkeiten, wie z. B. das Konstruieren, Planen, Modellieren, Testen, Fertigen und Entscheiden beim Lösen technischer Aufgabenstellungen zu entwickeln;
  • Verhaltensweisen im Umgang miteinander und
  • Umgangsweisen mit Prüf- und Werkzeugen sowie mit Werkstoffen kennen und erfahren lernen.

In Konsequenz dieser Prozesse bestehen die Zielstellungen im Entwickeln technikspezifischer, fach- und fächerübergreifender Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schülern sollen ihre individuellen Interessen und Begabungen entwickeln können, um auf das Leben (etwas) vorbereitet zu sein.

 

 

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Übersicht der Themen

Schülerarbeitsblätter - allgemeine Vorlagen

Handlung – Handlungskompetenz – Tätigkeit

im Kontext technischer Bildung

Grundlagen zur Entwicklung von Handlungskompetenz im Technikunterricht

Handlungsorientiert Lehren und Lernen - Die Demonstration / Vorführung

MINT und die Zusammenhänge, mit Beispielen zur Solartechnik

Technisches Experimentieren - Ausgewählte Grundlagen

 

  • Fügen / Verbinden von Holz und Holzwerkstoffen

Regeln in technischen Unterrichtsfächern

Historische Betrachtungen, z. B  zu Landmaschinen

 

Hinweis:

Eine Reihe von Arbeitsmaterialien stehen Ihnen als PDF-Dokumente bereit. Damit Sie diese ansehen und ausdrucken können, benötigen Sie die Software "Adobe Reader". Falls Sie diese noch nicht installiert haben, können Sie diese bei Adobe kostenlos herunterladen.

Schülerarbeitsblätter - allgemeine Vorlagen

Um einen ständigen Wechsel der Schülerarbeitsblätter in Form und Gestalt zu vermeiden, werden hier Vorschläge für Grundformen unterbreitet.

Vorlage 1 beinhaltet den Grundaufbau mit den spezifischen Anordnungen.

Vorlage 2 ist als kleinkarierte Variante in Verbindung mit dem Grundaufbau vorgegeben.

Anwendungsbeispiele:

Anfertigung technischer Skizzen im Rahmen des Entwickelns und Konstruierens.

Bei Variante 2 dient die karierte Vorlage als Hilfsmittel zur Orientierung für eine maßgerechten Darstellung.

 

Vorlage 1

Schülerarbeitsblatt leer  ...pdf

Vorlage 2

Arbeitsblatt kariert ( .pdf Variante)   ...pdf

 

Handlung – Handlungskompetenz – Tätigkeit  

im Kontext technischer Bildung

 

Im Zusammenhang mit handlungsorientiertem Werk- und Technikunterricht wird häufig die problemhafte Unterrichtsgestaltung als eine Möglichkeit der schulpraktischen Umsetzung gesehen.

Im Nachfolgenden sollen in kurzer Form ausgewählte Aspekte zur Begrifflichkeit und zu den Zusammenhängen von

 

  • Handlung und Tätigkeit,
  • Handlungskompetenz sowie
  • technischer Handlungskompetenz

aufgeführt werden.

 

Informationen über Handlung, technische Handlungskompetenz  

Zum-.pdf - Dokument

 

Grundlagen zur Entwicklung von Handlungskompetenz im Technikunterricht

 

Die Entwicklung von Handlungskompetenz ist eine wesentliche Zielstellung im Technikunterricht. Im Gegensatz zu anderen Unterrichtsfächern steht dabei die Verbindung zum Gegenständlichen, wie Gebrauchsgegenstand, Modell und konstruktive Planungen, im Mittelpunkt. In der Präsentation werden wesentliche Grundlagen zur Entwicklung von Handlungskompetenz aufgezeigt. Im Rahmen der Vorlesungen zur Didaktik des Technikunterrichts an Sekundarschulen und Gymnasien ist dieser Inhalt ein wesentlicher Bestandteil.

Eine Handzettelvorlage zur Präsentation steht ebenfalls zur Verfügung.

 

Voraussetzung: Programm Powerpoint 2007

 

Zur Powerpointpräsentation

 

Zur Handzettelvorlage der Powerpointpräsentation

 

 

Handlungsorientiert Lehren und Lernen

 

Die Demonstration / Vorführung

 

Die teilweise noch vorhandene Auffassung, dass Unterweisungen, Demonstrationen, Vorführungen im handlungsorientierten

Unterricht keinen Platz haben, ist von Unwissenheit geprägt. Grund, die Grundlagenbildung ist eine Voraussetzung für das

Ausprägen handlungsorientierten Lernens der Schüler/-innen.

Eine Demonstration oder Unterweisung erfordert von den Schülern/-innen eine Vielzahl von geistigen Handlungen, um einen

vorgeführten Sachverhalt oder Vorgang nachfolgend eigenständig und in der Weiterführung kreativ ausführen zu können.

In diesem Material werden Informationen zur Struktur, den Phasen, der Organisation und Ausführung gegeben. Der Bezug zur Praxis wird durch zwei Beispiele ergänzt.

 

 

MINT und die Zusammenhänge, mit Beispielen zur Solartechnik

 

MINT

In den vergangenen Jahren wurden eine Vielzahl von Projekten auf der Grundlage von MINT gestaltet.

Die Entstehung von MINT basiert auf die Unzulänglichkeiten des westdeutschen Bildungssystems, Dieses System hat sich nun auch überwiegend in den neuen Bundesländern etabliert.  Das Unterrichtsfach Technik hatte und hat jetzt auch lediglich eine "to do"-Funktion, fertigen ohne Zusammenhänge zu naturwissenschaftlichen und mathematischen Grundlagen herzustellen.

Um diese Trennung zu ändern, stellte man MINT-ansprüche für die unterrichtliche Gestaltung zeitweise in den Mittelpunkt von bildungspolitischen Betrachtungen.

Im Dokument werden

  • Informationen zur Entwicklung von MINT und
  • Hinweise zu den Grundlagen gegeben sowie
  • am Beispiel eines Solarventilators konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den Technikunterricht vorgeschlagen.

 

 

 

Technisches Experimentieren - Ausgewählte Grundlagen

Das vorliegende Material soll u. a. die Stellung eines technischen Experiments im Werkunterricht verdeutlichen. Neben der Definition werden auch Hinweise zur unterrichtlichen Nutzung gegeben sowie Erfahrungen dargelegt.

 

Das Experiment im technischen Werkunterricht

 

 

Vorschläge für das technische Experimentieren

Fügen/ Verbinden von Holz und Holzwerkstoffen

 

Dieser Vorschlag beinhaltet.

 

  • ein Schülerarbeitsblatt für das Experiment,
  • die Ergebnisse des Experiments und
  • Hinweise, Erfahrungen zur unterrichtlichen Umsetzung.

 

Experiment Kleben von Holz und Holzwerkstoffen  ... pdf

 

Regeln in technischen Unterrichtsfächern

Über Regeln im Unterricht und mit konkreten Vorschlägen

 

Freiheit ohne Regeln ist wie ein Leben ohne Verantwortung.

Bildung und Erziehung bilden im unterrichtlichen Prozess eine Einheit, was nun auch eine Vielzahl westlicher Bildungspolitiker (alte Bundesländer) zumindest verstanden haben. Fast jeder hat es schon selbst erlebt:  Eine völlig unbekannte Person, die bei Rot die Straße überquert, wirkt indirekt auf die Erziehung der anderen Personen ein. Die einen maches es nach, andere kritisieren und Eltern erklären ihren Kindern, dass man dies nicht machen darf (Gründe).

Im Unterricht sollten Regeln gelten, die z. B. soziale Verhaltensweisen entwickeln und ein gemeinsames Lernen in Freude ermöglichen. Respekt, Anerkennung, Kritik und Achtung des anderen bedingen Regeln, die von allen akzeptiert und verwirklicht werden sollen.

Im Dokument werden einerseits Einflüsse, welche auf die Einstellung des Lehrenden und des Lernenden wirken, andrerseits werden Regeln für den technischen Unterrichtsprozess formuliert, vorgeschlagen.

Auch dieses Material kann kostenlos heruntergeladen werden!

 

Zum Dokument

 

Historische Betrachtungen, z. B. Landmaschinen

 

Die Entwicklung technischer Interessen basiert nicht automatisch auf eine Nutzung und Anwendung gegenwärtiger Technikentwicklungen und -zustände durch die Schülerinnen und Schüler. Neugier, wie dies oder jenes  funktioniert, das Kennenlernen, Nachbauen und Konstruieren mit technischen Baukästen und anderen Mitteln sind einige Varianten, die technisches Interesse bei Mädchen und Jungen hervorrufen können.

In zunehmendem Maße wird folgende Frage gestellt: Ist Technikentwicklung in erster Linie auf Bedürfnisbefriedigung und/oder Erleichterung menschlicher Tätigkeit gerichtet oder dient sie vorrangig einer Gewinnmaximierung?

Das Angebot von Technik ist sehr vielfältig. Deshalb sollte man bei der Vielzahl der angebotenen Produkte über deren Sinnhaftigkeit, nicht nur für den Menschen, nachdenken und diese Nachdenklichkeit an die Kinder weitergeben.

Die schulische Konsequenz: Das Nachdenkenlernen sollte steter Bestandteil handlungsorientieren Unterrichts sein.

Durch das Vertrautmachen mit historischen Entwicklungen von Technik (von der Vergangenheit bis zur Gegenwart) sollten die Schüler/-innen u. a. erfahren, dass

  • die heutige, gegenwärtige und zukünftige Technik immer Ergebnis historischer Entwicklungen ist,
  • die existierende, angewandte Technik mit all ihren Konsequenzen immer von Menschen "gemacht" wurde;
  • technische Entwicklungen Einflüsse auf das menschliche Sein, die gesellschaftlichen Entwicklungen und die Natur haben,
  • Technik sowohl dem Wohle aber auch zum Unwohle der/des Menschen und der Natur  eingesetzt werden kann und wurde,
  • technisches Denken mit Fragestellungen zur Zeckrealisierung, Funktionsweise und Struktur verknüpft ist,
  • neben technischen Kenntnissen und Fähigkeiten auch naturwissenschaftliche, mathematische und informationstechnische Kenntnisse und Fähigkeiten notwendig sind, um Technik entwickeln zu können,
  • grundlegende technische Vorgänge und Sachverhalte auch in moderner Technik genutzt werden.

Neben Museen gibt es viele ander Möglichkeiten der historischen Betrachtung und des Bestaunens von "alter" Technik. Viele Menschen zollen diesen Leistungen hohen Respekt.

Nebenstehend einige Bilder vom Schleppertreffen (20.08.2011) in Zappendorf-OT Müllerdorf.

Schleppertreffen 2011 in Zappendorf, OT Müllerdorf

Schleppertreffen 2011 in Zappendorf, OT Müllerdorf

Vorschau chleppertreffen 2011 in Zappendorf, OT Müllerdorf

Eine historische Dreschmaschine in Aktion

 

 

 

Copyright (c) 2008 Hartmut Seifert. Alle Rechte vorbehalten.

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